Sympathische Flattertiere

Schmetterlinge brauchen artenreiche Lebensräume. Ihr Verschwinden weist oft auf Veränderungen hin, denen es sich lohnt, auf den Grund zu gehen.

 
Viele unserer einheimischen Falterarten sind gefährdet. Die Bestände gehen teilweise dramatisch zurück, weil ihre Lebensräume verändert, zerstört und vergiftet werden. Das betrifft auch die Nachtfalter, den weitaus größeren Teil der Schmetterlinge.

Tagfalter bevorzugen Sonne, Wärme und eine vielfältige und blütenreiche Vegetation, da sie sich hauptsächlich von Blütennektar ernähren. Manche Schmetterlingsraupen fressen nur von einer bestimmten Pflanzenart, andere nutzen ein breites Spektrum an Fraßpflanzen.

 

Besonders gefährdet sind Waldtagfalter.

Fehlendes Totholz, verloren gegangene lichte Übergänge von Kulturland zu Wald und der Artenverlust in Wegsäumen machen den Faltern im Wald zu schaffen.

Aktuelle Projekte

Sie können aktiv mithelfen! Gerne informieren wir Sie hier über aktuelle Einsatzmöglichkeiten mit Praxismerkblättern und Arbeitshilfen. Im Rahmen unseres Schwerpunktthemas der 5jahres Kampagne Artenvielfalt im Wald, setzen wir uns speziell mit den Waldtagfaltern auseinander.

Lebensraum Hecke

Unsere Faltbroschüre "Wild und gesund" mit Rezepten zum Thema Heckenfrüchte wurde aufmerksam gelesen. Auf Anregung der Leserschaft haben wir hier eine ergänzte und korrigierte Tabelle mit Artenzahlen zu Schmetterlingen online gestellt.

weiterlesen

Waldtagfalter

Das neue Merkblatt gibt praktische Tipps für die Aufwertung von Lebensräumen für die Tagfalter im Wald. Förster und Vereine von BirdLife Aargau finden in diesem Merkblatt konkrete Hinweise, wie Waldtagfalter gefördert werden können. BirdLife Aargau erstellte diesens Merkblatt in Zusammenarbeit mit der Abteilung Wald, Kanton Aargau. Dieses Infoblatt kann kostenlos auf der Geschäftsstelle bestellt werden.

Widderchen

Sie sind schwarz-rot oder metallisch grün gefärbt, haben einen gemächlichen Flug und zeigen bei Annäherung wenig Neigung zur Flucht. Sie bewohnen nährstoffarme Wiesen und Saumbiotope. Im Kanton Aargau mehren sich die Hinweise, dass Widderchen im Rückgang begriffen sind. BirdLife Aargau möchte den Kenntnisstand zur deren Verbreitung verbessern und konkrete Fördermassnahmen auslösen. Wir rufen deshalb alle Naturfreunde auf, uns auch im Jahr 2012 Ihre Widderchennachweise zu melden. Die verschiedenen Dokumente zum Herunterladen helfen beim Bestimmen der Arten.
BirdLife Aargau freut sich auf möglichst viele Meldungen von Widderchenbeobachtungen!

Weiterführende Informationen und Materialien

Milanartikel zur Erfassung und Förderung der Widderchen (pdf-Datei 270 KB)

Steckbriefe zu den einzelnen Arten (pdf-Datei 3.5 MB)

Bestimmungsschlüssel (pdf-Datei 3 MB)

Meldeformular (Word-Datei)