Erfolgreiche Einsätze

Mit einfachen Massnahmen kann erfolgreich geholfen werden - Amphibien und Reptilien nehmen dankbar an, wenn Biotope errichtet oder aufgewertet werden.

 

Gewässerkorrekturen, Drainagen und Wasserstandregulierungen haben für das Trockenfallen vieler Kleingewässer gesorgt. Zwischen 1850 und 2000 sind 90% dieser Biotope verschwunden. Die typischen Laichgewässer und Lebensräume für Amphibien fehlen. Auch die Reptilienbestände sind rückläufig und auch ihnen fehlt, was durch die Dynamik natürlicher Fliessgewässer früher natürlich entstand; flache, kiesige Uferbereiche und Überschwemmungsgebiete. 12 von 14 einheimische Reptilienarten stehen heute in der Schweiz auf der roten Liste.

Die Kommission Projekte will mit einem ersten Amphibien-Projekt Anregung bieten. Es soll aufzeigen, dass wenige, einfach umsetzbare Massnahmen zielführend sind.

 

Gelbbauchunken fördern

Unken zu fördern ist nicht eine Frage grosser Landschaftsarchitektur. Manchmal reichen Reifenspuren in vernässten Wiesen.

Hier finden Sie ein Portrait und Praxistipps zur Förderung dieser Pionierart.

Küssen nicht platt machen!

Sobald im Frühling in feuchten Nächten die Temperaturen wenige Grad über der Nullgrad-Grenze liegen, beginnen verschiedene Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) ihre Laichplätze aufzusuchen. Die meisten Amphibienarten legen auf ihrem Weg vom Sommerquartier zum Laichgewässer Strecken bis zu einigen Kilometern zurück. Dabei sind sie oft gezwungen, Wege und Strassen zu überqueren.

Zusammen mit der Sektion oberes Freiamt hat BirdLife Aargau diesen Kleber produzieren lassen. Interessierte Sektionen können diese Kleber bestellen. (Durchmesser 7.5 cm, Bogen mit 6 Kleber kostet Fr. 1.-)