Engagement direkt vor Ihrer Türe

Möchten Sie auf Ihrem Balkon, in Ihrem Garten oder auf Gemeinschaftsflächen konkret etwas für die Natur tun? Hier finden Sie Tipps, um die einheimische Biodiversität zu fördern!

Ruderalflächen im Siedlungsgebiet bieten Lebensraum für Tiere und erfreuen uns mit Blumen.

Die Schweiz wird zubetoniert: Starkes Bevölkerungswachstum und höhere Platzbedürfnisse haben dazu geführt, dass seit den 1980er-Jahren Siedlungsflächen in der Grösse des Genfersees dazugekommen sind. Während es diese Entwicklung zu bekämpfen gilt, müssen wir gleichzeitig auch die Natur in den Siedlungsraum lassen: Damit die Menschen mit, statt gegen die Natur leben können.

Kein Gift in die Umwelt

Tonnenweise Herbizide und Pestizide werden jedes Jahr in Schweizer Gärten eingesetzt. Das ist meist unnötig und schadet der Natur. Die Verwendung von Herbiziden auf Plätzen und Wegen ist ohnehin verboten - eine Tatsache, die noch zu vielen Gartenbesitzern unbekannt ist. Auf Biozide kann oft verzichtet werden ohne Abstriche zu machen bei der Hygiene.

Empfehlungen des BAFU

Kampagne "Stopp den Giftzwerg"

Kleiner Aufwand - grosse Wirkung

Egal wie viel Platz Sie haben - ob der ganze Garten oder nur eine Ecke naturnah gestaltet werden soll - es ist ganz leicht etwas für die Natur zu tun. Oft genügt es sogar schlicht weniger zu tun: Chaos ist gut für wildlebende Tiere. Und Perfektion ist immer relativ. Finden Sie hier 8 Ideen zur Förderung von Distelfink, Eidechse, Wildbiene und Co.:

Falterli Stiglitz und Co.

Einheimische Sträucher

Die pflanzliche Vielfalt im Siedlungsgebiet ist oftmals hoch - weil ganz viele exotische Blumen, Sträucher und Bäume angepflanzt werden. Diese Entwicklung führt zu einem weltweiten Phänomen: der Homogenisierung unserer urbanen Gebiete. Das heisst, in allen Städten mit ähnlichen klimatischen Bedingungen wächst weltweit das gleiche. Dies führt schlussendlich zu einem Verlust der Vielfalt und zu einem Verlust an Individualität. Zudem bieten die Exoten den einheimischen Tieren keine Nahrung und können als invasive Neophyten die umliegenden Wälder und Feuchtgebiete schädigen. Pflanzen Sie deshalb nur Schweizer Gehölze. Wenn Sie nicht ganz auf exotische Sträucher verzichten möchten, pflanzen Sie diese am besten in einen Topf und achten Sie darauf, dass sie sich nicht wild vermehren.

Sträucher und Bäume im Siedlungsraum

Inspiration

Schauen Sie in unsere Garten-Galerie für Inspirationen zur Umgestaltung Ihres Balkons oder Ihres Gartens!

Mission B

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hat dazu aufgerufen, die Biodiversität nachhaltig zu fördern. Jeder kann etwas tun, sei der Beitrag noch so klein. Das Motto lautet: Jeder Quadratmeter zählt!

Ziel ist es, bis Ende 2020 so viele Lebensräume wie möglich zu schaffen. Dabei müssen die Flächen naturnah und mit einheimischen Pflanzen gestaltet werden.

Mission B

SRF

Wettbewerb

Bis 2020 veranstaltet BirdLife Aargau jährlich einen Wettbewerb, in welchen es CHF 4'000 zu gewinnen gibt. Prämiert werden umsetzungsreife Projekte für Natur im Siedlungsraum. Teilnehmen können alle Mitglieder von Sekionen von BirdLife Aargau.

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Wildbienen

Lernen Sie hier welche Futterpflanzen und Nistmöglichkeiten die Wildbienen benötigen.

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Lebensraum Hecke

Möchten Sie einige Sträucher pflanzen oder eine ganze Hecke anlegen? In unserer Faltbroschüre "Wild und gesund" finden Sie wichtige Tipps. Eine Tabelle mit Artenzahlen zeigt, welche Sträucher für welche Artengruppen wichtig sind.

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Lichtverschmutzung

Die Auswirkungen von Kunstlicht in der Nacht sind vielseitig. Erfahren Sie hier mehr über dieses Thema und wie Sie Lichtemissionen reduzieren können.

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Die Broschüre über naturverträgliche Aussenbeleuchtung beinhaltet wertvolle Tipps und Hintergründe rund um das Thema Lichtverschmutzung.

Download Broschüre

Mehr Natur ums Haus

Eine Zusammenstellung von praktischen Tipps für für mehr Natur um das eigene Haus finden sie bei BirdLife Schweiz.

BirdLife Schweiz Homepage